100 Jahre E-Werk in (Bad) Radkersburg

Im Museum im alten Zeughaus wurde am Donnerstag, den 5. September 2013 um 18.00 Uhr, die Ausstellung „100 Jahre E-Werk (Bad) Radkersburg“ unter großem Besucherandrang durch Bürgermeister Mag. Josef Sommer, Museumsleiterin Mag. Beatrix Vreca und Museumsmitarbeiterin Mag. Marie Theres Zangger eröffnet.

Eine eigene Ausstellung zum Thema gestalteteauch Ferdinand Filipic, der einen eigenen Sonderausstellungsraumsraum im Museum bespielt. Zudem lud das herrlich warme Wetter das Publikum zum Verweilen im wunderschönen Arkadengang ein. Bei einem Gläschen Wein und einem vom Hotel Radkersburgerhof und der Kurkonditorei zur Verfügung gestelltem Buffet verweilten zahlreiche Gäste, unter ihnen auch viele Gemeindevertreter, und genossen den lauen Abend.

Anwesend war neben einigen früheren Obmännern und Angestellten des E-Werks auch der Nachkomme des Elektropioniers Eduard Trummer Andreas Breuss. Zum Gelingen der Ausstellung trug auch die Mithilfe der Mitarbeiter des E-Werks maßgeblich bei. Die Schau präsentiert in chronologischer Form die Geschichte der Elektrizität und des E-Werks in (Bad) Radkersburg mit Hilfe zahlreicher Fotos und Objekte, wichtige Meilensteine werden in der Ausstellung behandelt:

Am 9. November 1913 konnte der damalige Bürgermeister Oswald Edler von Kodolitsch die Straßenbeleuchtung am Hauptplatz von Radkersburg feierlich einschalten. Die Freude und das Staunen unter der Bevölkerung war groß und es konnte damit allgemein das Zeitalter der Elektrizität in Radkersburg eingeleitet werden. Der Strom dafür kam aus dem Kraftwerk Prentlmühle, das von Eduard Trummer betrieben wurde. Das war gleichzeitig der Startschuss für das städtische E – Werk und eine große Erfolgsgeschichte für Bad Radkersburg.

Mittlerweile (seit 2003) ist das E-Werk ausgegliedert, trägt den Namen „Elektrizitätswerke Bad Radkersburg GmbH“ und will ausschließlich „grünen Strom“ liefern. Das bedeutet, dass es sich um nachhaltig erzeugten „Naturstrom“ handelt, der aus natürlichen Energiequellen stammt. Es gibt durch die “e-control“ kontrolliert, keinen Atomstrom. Im Laufe der Zeit stieg der Strombedarf natürlich kontinuierlich an, und heute ist die Versorgung so großer Tourismusbetriebe wie der Parktherme oder der großen Hotels zu 100 Prozent gesichert.

Das 100jährige Jubiläum wird im September und im Oktober groß gefeiert: Einerseits durch einen Festakt des E-Werks im ZEHNERHAUS am 19. Oktober um 11.30 h sowie eine Führung durch das Umspannwerk Plaschenau.

Die Ausstellung im Museum ist noch bis Ende Oktober zu den Öffnungszeiten und anlässlich der Langen Nacht der Museen, am 5. Oktober zu besichtigen.

Autorin: Marie Theres Zangger

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