Bürgerversammlung Altstoffzentrum

Am Mittwoch dem 17.10.2012 wurden der interessierten Bevölkerung der Stadt Bad Radkersburg die Funktionsweise und die Philosophie der Alstoffsammelzentrums von Ratschendorf präsentiert.

Der Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes Radkersburg, Bürgermeister Josef Doupona betonte in Zeiten der knapper werdenden Rohstoffe die Notwendigkeit die Wertstoffe aus den häuslichen Abfällen auszusortieren und erneut zu verwenden.

Dies kann jede Gemeinde für sich nicht bewerkstelligen, werden doch in Ratschendorf an die 70 Fraktionen getrennt und an Abnehmer weitergegeben. Die daraus erzielten Einnahmen kommen allen Bürgern im Bezirk zu Gute.

Der Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsverbandes Ing. Wolfgang Haiden konnte berichten, dass das ASZ Ratschendorf seit der Inbetriebnahme von den Kunden sehr positiv gesehen wird. Auch die Öffnungszeiten, kann man doch von Dienstagnachmittag bis Samstagmittag Altstoffe anliefern, werden als bürgerfreundlich empfunden.

Bürgermeister Sommer erläuterte in seinem Referat die Auswirkung für den Bürger in der Stadt. Restmüll, Biomüll, Altpapier und der Gelbe Sack werden weiterhin beim Haus abgeholt. Die Altstoffinseln für Glas und Metall bleiben weiterhin bestehen. Die Grünschnittsammelstelle bei der Kläranlage soll zukünftig von Mai bis Oktober an jedem ersten Samstag im Monat geöffnet sein. Für den Altkleidercontainer soll ein Standort gefunden werden, der Benützung außerhalb der Öffnungszeiten es Bauhofes ermöglicht. Die Sperrmüllabfuhr wird im Jahr 2013 neu organisiert. Neben der Benutzung des ASZ soll für die Bürger vor Ort in Zusammenarbeit mit lokalen Anbietern im Rahmen einer Gutscheinaktion die Verbringung von Sperrmüll gewährleistet werden.

Nach Abschluss der Verhandlungen mit den Unternehmen wird dazu noch eingehend informiert.

In der anschließenden Diskussion gab Ing. Haiden einige Beispiele für die Verwertung aus dem Abfall.

Der Umstand, dass in Wien täglich so viele Lebensmittel im Abfall landen wie in der Stadt Graz verbraucht werden, gab allen Anwesenden zu denken.

Autorin: Anna Mir

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