Bürgerversammlung Revision 4.00

Am Montag dem 19. November 2012 lud Bürgermeister Mag. Josef Sommer im vollbesetzten Raum Budapest im ZEHNERHAUS zur Bürgerinformation bezüglich der Revision des Flächenwidmungsplanes 4.00 und des Stadtentwicklungskonzeptes 4.00.

Frau Architekt DI Theresia Heigl-Tösch für Raumplanung und Herr DI Daniel Kampus für Ortsbildschutz waren als Fachreferenten vertreten.

Thema der Veranstaltung war der einstimmige Beschluss im Gemeinderat über den Entwurf zum Entwicklungskonzept unserer Stadt für die nächsten 15 Jahre. Die Aufgaben Maßnahmen, die sich der Gemeinderat vorgenommen hat finden im Stadtentwicklungskonzept ihren Ausdruck.

In Ihren Vortrag kam Frau DI Heigl Tötsch auf die wesentlichen Themen, wie
• wirtschaftliche Bedeutung der Stadt als regionales Zentrum,
• Entwicklung der Wohnbevölkerung in den nächsten 20 Jahren,
• Entwicklung der Altstadt in Abstimmung mit der Peripherie und die
• Situation der Verkehrs mit der daraus resultierenden Lärmbelastung
zu sprechen.

Zu all diesen Fragen soll die Raumplanung Rahmenbedingungen für die Nutzung der betroffenen Grundstücke schaffen.

Entwicklungsschwerpunkte werden unter anderem sein:
• Kur und Tourismus im Thermenviertel bei besonderer Betrachtung des ruhenden Verkehrs
• Handel und Wohnen in der Altstadt unter Berücksichtigung der historisch wertvollen Bausubstanz
• Entwicklung eines Kerngebietes entlang der B69, wobei es gilt Wettbewerbsnachteile der Altstadt gegenüber der Entwicklung am Stadtrand auszugleichen
• Entwicklung von Wohnbauland nach Osten und Norden anschließend Dabei gilt es die Belastung, die aus der Hochwassersituation Drauchenbach ersichtlich zu machen ist, zu sanieren.

DI Daniel Kampus erläuterte das Vorhaben das Ortsbildschutzgebiet in 2 Zonen zu gliedern. Einerseits sollen in der Altstadt andere Vorschriften gelten als außerhalb des Stadtgrabens. Andererseits möchte man die Zufahrt zu unserer Stadt als Visitenkarten qualitätvoller gestalten. Ein Antrag auf Änderung in diesem Sinne ist bei den Landesstellen auf Grund eines einstimmigen Gemeinderatsbeschlusses anhängig.

Im Anschluss an die Vorträge standen Referenten für Fragen der Bürger zur Verfügung.

Bis 28.12.2012 besteht im Rathaus noch die Möglichkeit in die Beschlussunterlagen währen der Amtsstunden Einsicht zunehmen.

Planungsanregungen und Einwendungen zu den aufgelegten Entwürfen zum Flächenwidmungsplan und zum Stadtentwicklungskonzept müssen bis längstens 28.12.2012 im Rathaus einlangen.

Autor: Franz Brandner

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