Hauptschule animiert zum Radeln!

Die RADregion Bad RADkersburg hat sich zum Ziel gesetzt, sich zur besten Radregion Österreichs zu entwickeln. Da sind alle Bereiche gefordert, so auch die Schulen.

An der Hauptschule Bad Radkersburg startet daher die „Bikeline“, die alle SchülerInnen dazu animiert, täglich das Fahrrad für den Weg zur Schule zu verwenden.

Das Rad soll dabei als sinnvolle Alternative zum Eltertaxi, wie auch als alltagstaugliches, umweltfreundliches und gesundheitsförderndes Mobilitätsmittel positioniert werden.

„Spass und Sicherheit“ stehen dabei im Mittelpunkt. Dazu beitragen soll das gemeinsame Radeln auf ausgewählten Routen, auf denen „Haltestellen“ zu festgelegten Terminen angeradelt werden. Der Helm ist Pflicht. Ein integrierter Chip ermöglicht in Kombination mit einem Terminal an der Schule die elektronische Erfassung der Fahrtleistungen und dient auch als Schlüssel zur Teilnahme an verschiedenen Gewinnspielen.

Die fleißigsten Biker werden in der „Street of Fame“ verewigt, außerdem bekommen sie die „bikebird“-Trophäe.

Am 12. April 2012 werden in einer Informationsveranstaltung die Eltern umfassend informiert.

In der Zwischenzeit stehen auch schon die Standorte der Haltestellen und die einzelnen Bikeline-Routen fest.

Unterstützt wird das Projekt von Hauptschuldirektor Gerhard Götschl, den Gemeinden Halbenrain, Klöch, Bad Radkersburg und Radkersburg Umgebung, von der Raiffeisenbank und von zahlreichen regionalen Bikeline-Partnerbetrieben.

Die Projektkoordination übernimmt Alexander Stiasny (Stiasny Mobilitätsmanagement), der für Rückfragen jederzeit telefonisch unter 0664 84 18 338 erreichbar ist.

Schon im vergangenen Schuljahr wurde an der Hauptschule ein umfassendes Mobilitätsmanagement mit Schwerpunkt Fahrradförderung eingeführt, das auch von Umweltminister Nikolaus Berlakowitsch ausgezeichnet wurde.

Die Bikeline hat zig Vorteile:

 

  • Umwelteffekt

Das „Elterntaxi“, sprich Hol- und Bringdienste der Eltern, nehmen nicht nur Zeit und Geld in Anspruch, sondern sind verantwortlich für viele Tonnen CO2 jedes Jahr.

 

  • Verkehrssicherheit mit „Funfaktor“

Viele zurückgelegte Autokilometer verursachen nicht nur Kosten für den einzelnen und Kosten für die öffentliche Hand, sondern bergen auch ein erhöhtes Unfallrisiko. Radfahren in der Gruppe jedoch macht nicht nur Spaß, sondern bringt auch mehr Sicherheit. Ein dichtes Radwegenetz und wenig befahrene Gemeindewege bieten dazu die nötige Infrastruktur.

 

  • Lebensqualität-Bonus

Weniger Autofahrten bedeuteten ein Plus für die Lebensqualität. Wir alle profitieren nicht durch durch weniger Schadstoffe und gesündere Luft, sondern auch durch eine Verringerung des Lärms, der durch den motorisierten Individualverkehr entsteht.

„Autofasten“ tut uns auch persönlich gut.

 

  • Gesundheitseffekt

Viele Kinder und Jugendliche leiden an Gesundheitsproblemen in Folge der bereits erwähnten Unfallgefährdung und v.a. aufgrund von Bewegungsmangel. Die Bikeline steuert hier gezielt entgegen. SchülerInnen haben Spaß bei der gemeinsamen Schulfahrt und tun sich dabei selber etwas Gutes.

 

  • Pädagogischer Wert

Nicht zuletzt profitieren die SchülerInnen auch durch eine bessere physische und psychische Leistungsfähigkeit. Mobilitätsmanagement an der Schule fördert selbsttätiges und lebensnahes Lernen mit Bezügen zur Lebenswert.

Autor: Alexander Stiasny

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