Neue Kuratorin im Pfarrgemeinderat

Nachdem Ingrid Paar schon jahrelang im Presbyterium des Evangelischen Pfarrgemeinderates – sozusagen in dessen Vorstand – tätig war, wurde sie am 18. Jänner 2012 einstimmig für sechs Jahre zur neuen Kuratorin, der Leiterin des Presbyteriums, gewählt.

Ingrid Paar

Da diese verantwortungsvolle Leiterfunktion für Ingrid Paar völlig neu war, hat sie einerseits dieses von allen Kuratoriumsmitgliedern in sie gesetzte Vertrauen sehr geehrt, andererseits war ihr aber auch klar, dass sie in große Fußstapfen ihrer Vorgänger treten wird. Es war aber für die anderen Mitglieder des Presbyteriums nach ihrer Wahl eine Selbstverständlichkeit, sie bei ihren neuen Aufgaben tatkräftig zu unterstützen – frei nach dem Motto: „Alle für Einen, Einer für Alle“, sodass Ingrid Paar wirklich frohen Mutes an ihre neuen Aufgaben herangehen konnte. Das Teamwork innerhalb des Presbyteriums war schon immer wunderbar und hat dem Kurator auch in der Vergangenheit bei der Verwirklichung schwieriger Aufgaben geholfen.

Das Wort „Kurator“ leitet sich vom lateinischen „curare“ ab, was „sich sorgen, sich kümmern“ bedeutet. Das tun aber auch alle anderen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der evangelischen Pfarrgemeinde und natürlich auch der Herr Pfarrer.

Der Kurator leitet gemeinsam mit dem Pfarrer, dem Presbyterium und der Gemeindevertretung die evangelische Pfarrgemeinde, er vertritt diese gemeinsam mit dem Pfarrer nach außen und fördert sie nach innen. Zur speziellen Tätigkeit des Kurators gehören neben den laufenden Verwaltungsgeschäften im besonderen die Handhabung der Friedhofsordnung, Erhaltung der kirchlichen Gebäude, die Finanzplanung sowie die Gestaltung gesellschaftlicher Zusammenkünfte wie z.B. das Kirchgartlfest im Herbst.

Daneben ist es aber auch ganz wichtig, neue Ziele und Schwerpunkte in der Pfarrgemeinde anzuregen und auch umzusetzen. Denn nur durch solche Neuerungen entwickelt sich eine Pfarrgemeinde weiter und stagniert nicht auf der Stelle bzw. droht sogar, in sich zu erstarren und zu verkümmern.

Wir haben in der Evangelischen Ortskirche von Bad Radkersburg und Mureck nicht sehr viele Mitglieder. Außerdem hat es den Anschein, dass sich allgemein die Menschen immer mehr von der Kirche und von Gott entfernen. Da ist es besonders notwendig, auf sie zuzugehen und ihnen die unendliche Liebe Gottes nahe zu bringen, welche ihnen Kraft und Stärke bei der Bewältigung der Schwierigkeiten des Lebens geben kann.

Gerade die zum Schluss genannten Bemühungen um neues Leben und eine Fortentwicklung in der Pfarrgemeinde sind eine sehr schöne und lohnende Aufgabe, welche Ingrid Paar aber nur gemeinsam mit allen ihren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreichen kann. Da sie diese aber hinter sich weiß, sieht sie eine schöne Zeit auf sich zukommen und freut sich über ihre Tätigkeit als Kurator. Eine Zeit, in welcher sie aktiv daran mitwirken darf, gemeinsam mit dem Herrn Pfarrer und allen anderen das Evangelium und die Botschaft unseres Erlösers an die Gläubigen in unserer Pfarrgemeinde weiterzugeben und für ein lebendiges christliches Miteinander zu sorgen, zum Wohle aller Gläubigen.

Autor: Walter Somer

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