Stressforschung im Thermenland Steiermark

In Bad Radkersburg startet aktuell die Stressstudie vom Thermenland Steiermark, in welcher verschiedene Methoden zum Stressabbau analysiert werden. 81 Studienteilnehmer werden dafür von Oktober bis November unterschiedliche Entspannungsmethoden testen.

Das Thermenland Steiermark führt in Kooperation mit der Med Uni Graz in den nächsten zwei Monaten die Studie „Optimale Strategien zur Stressreduktion – Bewegung und passive Entspannung“ in der Parktherme Bad Radkersburg durch. Dafür werden in den nächsten Wochen verschiedene Methoden zum Stressabbau wie etwa das Baden im Thermalwasser, Walking und Entspannen im Ruheraum getestet, um so die unterschiedliche Wirkung von passiven Entspannungsmethoden und Bewegung auf die Stressreduktion zu erforschen. Die effektive Nutzung von Erholungsphasen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Denn stressbedingte Erkrankungen, die zu Burnout, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit und Herzerkrankungen führen, zählen heute leider zu den häufigsten Krankheitsbildern unserer Gesellschaft. Die steigenden privaten und beruflichen Anforderungen führen zu einem erhöhten negativen Stresslevel. Nur mit den richtigen Methoden kann Stress abgebaut und das Krankheitsrisiko reduziert werden.

„Wir als Thermenland Steiermark legen bei der von uns initiierten Studie den Fokus auf unsere eigentliche Stärke: das einzigartige Thermalwasser! Uns ist es ein großes Anliegen die von uns begonnene Forschung in diesem Bereich weiterzuentwickeln. Ziel der Studie ist es, zu klären, inwiefern sich die unterschiedlichen Entspannungsmethoden auf Anzeichen von Stress auswirken“, so DI Franz Rauchenberger, Geschäftsführer Thermenland Steiermark.

Prominenter Studienteilnehmer

Prominenter Proband der Studie ist Tennisprofi Oliver Marach. „Ich stelle mich gerne für diese wichtige Studie zur Verfügung, weil dadurch wertvolle Informationen für die wissenschaftliche Forschung und deren Anwendung in der Praxis geliefert werden. Als Sportler weiß ich, wie wichtig es ist, geeignete Methoden zur Stressreduktion zu kennen und diese auch richtig anzuwenden“, zeigt sich Oliver Marach von der Studie überzeugt. Auch wenn seine Ergebnisse nur für ihn persönlich ausgewertet werden und nicht in das Gesamtergebnis der Analyse einfließen.

Oliver Marach und die weiteren Studienteilnehmer testen in den nächsten Wochen an vier Terminen die Entspannungsmethoden. Alle Probanden, die vollständig an der Studie teilnehmen, erhalten einen Thermenland Steiermark Gutschein im Wert von 50 Euro und einen Tageseintritt in die Parktherme Bad Radkersburg.

Kurzüberblick Thermenland Steiermark

Das Thermenland Steiermark als älteste Thermenregion Österreichs, steht für Therme und Genuss mit dem Fokus auf Gesundheit. Als regionale Tourismusorganisation, getragen von örtlichen Tourismusverbänden, Gemeinden und Tourismusbetrieben in den Bezirken Radkersburg, Feldbach, Fürstenfeld, Weiz und Hartberg liegen die Schwerpunkte der Tätigkeit in der regionalen Vernetzung und Entwicklung von touristischen Angeboten und deren Vermarktung in den Bereichen Gesundheit, Kulinarik und Bewegung in der Natur.

Die besonderen Stärken des Thermenlandes Steiermark liegen in der Fachkompetenz, der Erfahrung und Unabhängigkeit sowie dem Wissen um die regionalen Besonderheiten der Südoststeiermark. Im Besonderen steht das Thermenland Steiermark für Kundenorientierung, Regionalität, Qualität, Individualität und Nachhaltigkeit wirtschaftlichen und sozialen Handelns.

 

Projekt-Titel: Regio Vitalis

Projekt-Ziel: Neue Impulse für den Gesundheitstourismus und seine Beschäftigten in der Steiermark und in Podravje/Pomurje in Slowenien.

Projektdauer: Oktober 2010 – September 2013

Lead Partner: Thermenland Steiermark; GF DI Franz Rauchenberger

Projektpartner: Qualifizierungsagentur Oststeiermark, Regionalmanagement Oststeiermark, Schulungszentrum Fohnsdorf, regionale Entwicklungsagentur Mura, Institut für Innovation und UnternehmerInnentum, Mittelschule für Gastronomie und Tourismus Radenci

Finanzierung: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, Österreichische Kofinanzierung durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Autorin: Lisa Wendler

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